Umrundung geglückt – Spendenaktion erfolgreich

Zum Finale ging es am Montag nach München ins Studio der Abendschau zum Bayerischen Rundfunk und in die Sendung Sportarena bei München TV:

Bayerischer Rundfunk: 50 Tage um Bayern – Abenteuerpaar umrundet Freistaat entlang der Landesgrenze

München TV: Für den guten Zweck mit Muskelkraft rund um Bayern

Günter Kraus aus Frammersbach

Zu Beginn unserer Umrundung hatten wir rund um Bayern zum Sammeln von Kilometern für die Spendenaktion aufgerufen. Eine imposante Leistung erbrachte Günter Kraus aus der Mountainbike-Hochburg Frammersbach. Mit Rennrad und Mountainbike legte er in 50 Tagen 4475 km zurück und sammelte damit einen Spendenbetrag von 3600 €. Dieses bewundernswerte Engagement beeindruckt uns zutiefst und wir bedanken uns von ganzem Herzen. Hier zwei Sendungen dazu:

Sendung in TV Mainfranken: In 50 Tagen um Bayern – Spendenaktion zu Gast in Frammersbach

Sendung Abendschau vom 2.9. im Bayerischen Rundfunk: Strampeln für Spenden – einmal rund um Bayern

 

Erstumrundung Bayerns – wir haben es geschafft

Früh kletterten wir aus dem Zelt, denn auch der letzte Tag war noch einmal anspruchsvoll mit einer über 80km langen Mountainbike-Strecke und direkt im Anschluss der 10km langen Tretboot-Fahrt auf dem Bodensee. Als erstes musste der Gipfel vom Schwarzen Grat mit Mountainbikes erklommen werden. Schon um 9:15 Uhr blickten wir vom Gipfelturm aus ins weite Land bis zur Nagelfluhkette, die wir ganz zu Beginn unserer Grenzumrundung erwandert hatten. Obwohl es bis nach Nonnenhorn am Bodenseeufer tendenziell bergab ging, mussten wir entlang der Grenze im Allgäu noch viele Anstiege überwinden, so dass schließlich 800 Höhenmeter zusammenkamen, als wir voller Freude das schwäbische Meer erreichten. Wunderbar blau lag der See in gleißender Sonne vor uns. Hier wartete schon unser Helfer-Team: Meine Tochter Magdalena hatte morgens das Tretboot zusammen mit ihrem Freund Giorgi von Lindau aus bis nach Nonnenhorn gestrampelt und meine Tochter Elisabeth wartete schon darauf, unsere Mountainbikes und die Tretboot-Kapitäne nach Lindau zu bringen, während wir direkt mit dem Tretboot in See stachen. Die ersten 5km traten wir ordentlich in die Pedale und schaukelten auf den Wellen der Motorboote und Passagierschiffe. Da wir recht gut voran kamen, hatten wir sogar noch Zeit für ein erfrischendes Bad im Bodensee. Pünktlich erreichten wir nach 50 erlebnisreichen Tagen unser Ziel Lindau, wo uns die Oberbürgermeisterin von Lindau, Frau Dr. Alfons, und die Vizepräsidentin des BVS Bayern, Frau Engelhardt schon direkt am Bootssteg herzlich empfingen. Ganz besonders freuten wir uns, dass die Handbikerin und fünffache deutsche Meisterin Kerstin Abele, die uns bis Ulm gemeinsam mit Handbikern begleitet hatte, extra angereist war, um uns im Ziel zu begrüßen. Wir feierten unsere Ankunft mit Sekt aus Dischingen und stärkten uns echt schwäbisch mit Käsespätzle von Herbert Dressel, der mit seinem mobilen Catering-Stand der besonderen Art gekommen war und für Verpflegung sorgte. Über unseren letzten Etappenort Kreuzthal, wo wir das Tandem und die Rennräder abgestellt hatten, fuhren wir dann beladen mit Mountainbikes, Rennrädern, Tandem, Inlineskates, Nordic-Cross-Skates und der ganzen Ausrüstung nach 7 Wochen wieder nach Hause. – Was für eine Freude: wir haben es als erste geschafft, Bayern entlang seiner Landesgrenze komplett zu umrunden. Und wir haben eine Menge Spenden gesammelt, um Kindern mit Behinderung durch Prothesen, Sportrollstühle oder andere Hilfsmittel zu ermöglichen, sich mit Gleichaltrigen sportlich zu bewegen. Da vielerorts Spendensammlungen während der 50 Tage unserer Umrundung durchgeführt wurden, werden diese Spenden erst in der/den  kommenden Wochen auf dem Spendenkonto des BVS Bayern eingehen, so dass wir noch nichts über den endgültigen Betrag sagen können. Und noch ein wichtiger Hinweis: ES KANN NOCH GESPENDET WERDEN! Das Spendenkonto bleibt bestehen.

Vielen herzlichen Dank an alle Unterstützer, Sponsoren und Spendensammler, ohne die die Umrundung der Landesgrenze und die Spendenaktion nicht möglich gewesen wäre!

Und hier der Bayern-Song zur Umrundung:

Harter Endspurt dem Ziel entgegen

Am Ruderclub starteten wir an der Donau mit Nordic-Cross-Skates, wobei wir auf den ersten Kilometern zunächst mit unseren müden Muskeln und der ungewohnten Belastung zu kämpfen hatten. 23km galt es zurückzulegen und mit der Zeit fanden wir einen guten Rhythmus. In Illertissen Au wartete dann das Tandem auf uns, das von Familie Braess zur Verfügung gestellt und extra von Sindelfingen hierher transportiert wurde, wofür wir uns sehr herzlich bedanken. Schon ging es bei herrlichstem Wetter weiter an der Iller entlang und die 77km bis ins Unterallgäu warteten noch mit einigen Steigungen. Auch dieser Tag war wiederum anstrengend und kräftezehrend. In Kreuzthal freuten wir uns über die herzliche Begrüßung vom Bürgermeister Toni Barth. Für die Gastfreundschaft bedanken wir uns sehr.

Frühstück in Demmingen und Ulmer Rendezvous mit Rollstuhlsportlern

In Nördlingen bietet ein Spaziergang auf der Stadtmauer, die kreisförmig die Altstadt umschließt, wunderschöne Ausblicke. Die Grenzgegend bei Weikersheim, das Taubertal mit Rothenburg und bis zum Nördlinger Ries ist besonders für Fahrradtouristen lohnenswert. Hier gibt es viele schöne Radwege und kleine, wenig befahrene Sträßchen ohne zu große Höhenunterschiede und viele Sehenswürdigkeiten, Schlösser und historische Orte.

Nach der Nacht im Zelt im Rieser Sportpark schwangen wir uns morgens schon früh auf unsere Rennräder, denn 115km und einige Highlights warteten auf uns. Als erstes machten wir Halt im Baden-Württembergischen Demmingen, wo uns der Ortsvorsteher Stefan Kragler und der Bürgermeister von Dischingen Alfons Jakl begrüßten und zum Frühstück einluden. Wir freuten uns über das Wiedersehen nach unserer ersten Begegnung am östlichsten Punkt Baden-Württembergs 2016. Lange konnten wir nicht verweilen, denn wir mussten weiter nach Leipheim, wo uns eine Gruppe von Handbikern erwartete, die uns von Ulm aus 24km entgegen gefahren waren. Mit dabei war die fünffache deutsche Meisterin im Rennrollstuhl Kerstin Abele, die das Training der Handbiker leitet und die gemeinsame Fahrt der Handbiker nach Ulm organisiert hat. Wir freuten uns sehr über die farbenfrohe Begleitung und uns beeindruckte, welche Geschwindigkeit die Handbiker mit purer Armkraft erreichten. Auf dem Ulmer Münsterplatz wurden wir vom Ulmer Oberbürgermeister Herrn Czisch und der Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Frau Albsteiger, sowie weiteren Rollstuhlfahrern, Presse und Fernsehen empfangen. Das gemeinsame Sporttreiben von Rollstuhlsportlern aus Bayern und Baden-Württemberg zeigt, dass beim Sport Grenzen überwunden werden können und wir freuen uns über das gemeinsame Treffen von Oberbürgermeisterin und Oberbürgermeister beider Grenzstädte. Ganz besonders freut uns, dass die Stadt Ulm dem Schüler Robin Schwenkedel ein Handbike ermöglicht hat und Oberbürgermeisterin Frau Albsteiger danken wir ganz herzlich für die sehr großzügige Spende! Nach diesem bewegenden Empfang auf dem Münsterplatz setzten wir uns selber in Rollstühle, um gemeinsam mit Handbikern und Rollstuhlfahrern zum Ruderclub in Neu-Ulm zu rollen. Seit 2016 haben wir nicht mehr im Rollstuhl gesessen und wir können jedem empfehlen, diese Erfahrung zu machen, denn dadurch erhält man einen wertvollen Einblick, wie Menschen mit Behinderung die Umgebung erleben. Übrigens kommt Kerstin Abele auch gerne in Schulen, um das Thema mit Schülern aller Altersstufen zu behandeln und Werner bietet das Projekt Rollstuhlbasketball in Schulen an (“Handicap macht Schule”). Gemeinsam genossen wir den Abend auf dem Gelände des Ruderclubs am Donauufer im Restaurant Ufer7, bevor wir uns müde und voller wunderbarer Erlebnisse in unser Zelt verkrochen. Herzlichen Dank an den Vorsitzenden Herrn Raimund Hörmann für die Möglichkeit, auf dem Gelände des Ruderclubs zu zelten und an die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Frau Carolin Dake.

Von Highlight zu Highlight: über Weikersheim ins historische Rothenburg ob der Tauber

Gut versorgt von Elisabeth mit dem Begleitfahrzeug starteten wir nach dem Frühstück mit unseren Rennrädern bei herrlichem Wetter am Sportgelände in Kirchheim. Auf kleinen rennradfreundlichen Sträßchen machte das Radeln richtig Spaß und am späten Vormittag erreichten wir mit einer gebrochenen Speiche an Markus Hinterrad das baden-württembergische Weikersheim. Wir freuten uns sehr auf ein Wiedersehen, da wir hier 2016 bei unserer Baden-Württemberg-Umrundung schon Station gemacht hatten. Ganz herzlich wurden wir von Walter Frick mit seiner Frau und von der Dekanin Renate Meixner begrüßt, die in Weikersheim zur Renovierung der Stadtkirche den Stadtkirchenlauf organisiert haben, der aufgrund der Coronakrise dieses Jahr als Dauerveranstaltung bis Ende Dezember als Spendensammlung stattfindet. Unsere heutige Tagesetappe legten wir gerne für die Stadtkirche in Weikersheim zurück, für die wir von Walter Frick gesponsort wurden. Dank seiner Organisation konnte das Hinterrad von Markus in der Radwerkstatt von Hartmut Halbritter schnell repariert werden, während wir zum Essen eingeladen wurden. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Einladung und die professionelle Reparatur, dank der wir sicher unser Tagesziel Rothenburg ob der Tauber erreichten. Der Stadt Rothenburg danken wir sehr für die historische und wunderschöne Unterkunft im Hotel Hirsch. Wir verbrachten einen sehr netten Abend im malerischen Städtchen, das wir neugierig erkundeten. Und nun begeben wir uns zur Ruhe in dem Zimmer, das schon 1880 Kronprinz Friedrich Wilhelm bewohnt hatte.

Inlineskating am Main und Rennradfahrt nach Kirchheim

Ein schöner Anblick war heute die Morgenidylle am Mainufer mit Nebelschwaden überm Wasser bei herbstlichen 5°C. Doch schon bald wärmten die Sonnenstrahlen, als wir mit Inlineskates starteten. Wir freuen uns riesig, dass meine Tochter Elisabeth uns nun bis zum Ziel mit Auto begleitet, so dass wir nun viele Fortbewegungsmittel einsetzen können und nur noch mit Tagesgepäck unterwegs sind. Der Radweg folgt am Mainufer dem Flußlauf und oft skateten wir direkt am Wasser entlang. Es lohnt sich, Schlappen mitzunehmen, denn es gibt ein paar geschotterte Wegabschnitte, die man am besten ohne Rollen unter den Füßen zurücklegt.

Um die Rennradetappe von Homburg am Main bis nach Rothenburg an der Tauber, die morgen geplant war, zu verkürzen, beschlossen wir, heute nach der Inlineskating-Strecke aufs Rennrad zu steigen und noch bis nach Kirchheim zu radeln. Ganz spontan ermöglichte uns der Bürgermeister Herr Jungbauer von Kirchheim, beim Sportgelände zu zelten und lud uns in die Taverne Platon zum Essen ein. Wir danken ganz herzlich für diese spontane Unterstützung und den netten Empfang, sowie den Spendenaufruf in verschiedenen Medien.

Ruhetag in Amorbach und Grenzweg nach Collenberg

Wir genossen den Ruhetag ganz ruhig in der Pension Ballmann, wo uns Frau Ballmann mit einem reichhaltigen Frühstück mit Obstsalat bestens mit Vitaminen versorgte, für das wir uns herzlich bedanken. Anschließend gab es ein Treffen mit Herrn Köhler und dem zweiten Bürgermeister Herrn Herter in der Hochzeitsstadt Amorbach.

Heute mussten wir die schöne Barockstadt wieder verlassen und schon am Morgen strampelten wir die steilen Hänge hinauf, um im Odenwald den zahlreichen Grenzsteinen auf dem gleichnamigen Grenzweg zu folgen. Wir freuten uns sehr, immer wieder die schon 2016 bei unserer Baden-Württemberg-Umrundung entdeckten Streckenabschnitte wiederzuerkennen. Zum Beispiel erinnerten wir uns an den Mammutbaum und einige Grenzschilder und Grenzsteine. Ein Trail führte uns schließlich zum Mainufer, dem wir an Freudenberg vorbei bis zum Maincamping Collenberg folgten. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Nicklos vom Maincamping für die tolle Spendensammlung und freuen uns schon auf die Nacht im Zelt, denn das Wetter ist heute sehr Camping-freundlich.

Unterstützung der Spendenaktion durch Medien – Durch den Odenwald nach Amorbach

Herzlichen Dank an Bürgermeister Andreas Fath für die Einladung zum Frühstück im Cafe Dölger, das uns reichlich Energie gab für die mehr als 1000 Höhenmeter durch den Odenwald. Auffällig sind in den Ortschaften die Gebäude aus rotem Sandstein. Hier im Odenwald wechseln Waldgebiete mit teils steilen Steigungen und wilder Natur mit weiten offenen Hochflächen und Wiesen mit Obstbäumen ab. Nach dem ersten längeren Anstieg trafen wir auf den Limes. Wir folgten der Grenze zu Hessen bis wir endlich auf das letzte angrenzende Bundesland stießen: Baden-Württemberg! Wir freuen uns auf die kommenden Etappen entlang unseres Heimatbundeslandes und nun genießen wir ausgiebig unseren letzten Ruhetag in Amorbach, zu dem uns Bürgermeister Herr Schmitt und Herr Köhler in die Pension Ballmann eingeladen haben. Nach den neun Tagesetappen seit dem letzten Ruhetag in Bad Steben freuen wir uns auf ein wenig Regeneration in Amorbach und wir bedanken uns sehr für die Einladung.

Leider kam das Event mit Pedalkraft heute nicht zustande.

Ganz wichtig sind in Bezug auf die Spendenaktion die Medien, damit die Öffentlichkeit davon erfährt und die Spendenaktion unterstützen kann. Daher werde ich hier die vielen neuen Fernsehbeiträge einbinden:

als erstes zwei Beiträge von Mainfranken TV, später werde ich noch weitere Sendungen einbinden:

https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/ausdauersportler-im-endspurt-ute-jansen-und-markus-frommlet-zu-gast-in-aschaffenburg/


https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/in-50-tagen-um-bayern-spendenaktion-zu-gast-in-frammersbach/

Zwischenstopp in Aschaffenburg mit EISs-Gruppe und Wörther Bürgermeister radelt mit

Richtig verwöhnt von der Verwandtschaft starteten wir am Morgen mit Begleitung von Jule und Marieke Jansen entlang der Grenze in Richtung Main. Hier passierten wir zwei markante Stellen der Landesgrenze Bayerns: den tiefsten Punkt Nähe der Mündung der Kahl in den Main mit einer Höhe von 102m und kurz darauf den westlichsten Punkt am Main. Die flache Strecke führte auf einem schönem Radweg bis nach Aschaffenburg. Nach 34km trafen wir im Nizza  einvon Bayern ein und wurden schon vom zweiten Bürgermeister Herrn Leiderer und einigen Mitgliedern der inklusiven EISs-Sportgruppe von Aschaffenburg mit der Vorsitzenden Barbara Beckmann, sowie Fernsehen, Rundfunk und Presse erwartet. Wir bedanken uns herzlich für die Spende der Stadt Aschaffenburg und den erlesenen Pompejaner und freuten uns sehr, neben Trainern der EISs-Gruppe auch Medaillengewinner der Disziplin Schwimmen kennenzulernen, die freudestrahlend von ihrem Sport berichteten. Nach diesem schönen Zwischenstopp verabschieden wir uns von Jule und Marieke, die nun wieder heim radelten und folgten dem hügeligen Grenzverlauf im Odenwald. In Eisenbach stieß der Bürgermeister Andreas Fath von Wörth am Main mit seinem Fahrrad zu uns und begleitete uns mit Muskelkraft zu unserem Etappenziel. Auf dem letzten Kilometer begann es zu regnen und wir freuten uns sehr über die Übernachtungsmöglichkeit in der Sporthalle. Abends wurden wir im alten Rathaus im Sitzungssaal vom Bürgermeister Herr Fath empfangen, der uns eine Spende überreichte und wir durften uns ins goldene Buch von Wörth am Main eintragen. Wir danken für diese Ehre! Im Anschluss lud uns Herr Fath zum Essen in die goldene Krone ein, wo wir einen sehr gemütlichen Abend mit hervorragender Stärkung verbrachten. Für die  Einladung und den netten Abend bedanken wir uns sehr und auch für die Spende, die Landrat Herr Jens Marco Scherf uns überreichte.

Artikel Saale-Zeitung: Artikel Bad Brückenau

Zeitungsbericht von Alzenau: In 50 Tagen rund um Bayern