rund um Bayern – Impressionen

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Spende zweier Tandems für den Parasport

Gemeinsames Sporttreiben war in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Pandemie häufig nicht möglich. Auch die Verteilung unserer gesammelten Spendengelder an Kinder mit Handicap geriet dadurch ins Stocken. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den bayerischen Bahnradsport-Verein mit einer Spende unterstützen konnten. Der Verein Bahnradsport Bayern e.V., der sich für Inklusion und Integration einsetzt, den Parasport unterstützt und im Leistungssportbereich aktiv ist, konnte durch unsere Spende zwei Straßentandems anschaffen, die bei Projekttagen in ganz Bayern eingesetzt werden sollen, um Kinder und Jugendliche mit Handicap für den Radsport zu begeistern. Andrea Paggel, die Schatzmeisterin des Vereins, sendete uns erste Fotos (Foto1 und Foto2  von links) vom Einsatz der beiden neuen Straßentandems bei einem Aktionstag in Nürnberg, bei dem blinde und sehbehinderte Jugendliche erste Eindrücke auf dem Rad gewinnen konnten. Einige haben sogar ein paar Wochen später an einem Training auf der Radrennbahn in Augsburg teilgenommen, wie Anrea Paggel stolz berichtete. Die gemeinsamen Trainingseinheiten auf der Radrennbahn, bei denen Kinder und Jugendliche aus ganz Bayern zusammenkommen, finden einmal im Monat statt. Dazwischen wird nicht nur auf der Straße, sondern auch zuhause auf der Rolle trainiert, was besonders für Kinder mit einer Behinderung gut geeignet ist.

Die beiden Straßentandems werden in Zukunft bei Aktionstagen, die regelmäßig stattfinden sollen, nicht nur auf dem Sportplatz eingesetzt, sondern auch bei Fahrten durch die Stadt, um Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ein Gefühl für Ausdauer-Sport zu vermitteln. Zur Zeit befinden sich die beiden Straßentandems in Nürnberg und München,wo sie zwischen den monatlichen Trainingseinheiten auf der Radrennbahn für gemeinsame Straßen-Ausfahrten genutzt werden.

Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderung aus ganz Bayern, die Interesse am Radsport haben, dürfen sich gerne beim Bahnradsport-Verein melden. Auch wenn Interesse an einem Aktionstag besteht, kann man den Verein gerne kontatieren. Auf der Webseite des Vereins gibt es dazu ein Kontaktformular.

Spendenaktion – aktueller Stand

Weihnachten  Vorweihnachts-Radtour

Allen Unterstützern, Spendern und Teilnehmern, die sich an der Spendenaktion “In 50 Tagen um Bayern” beteiligt haben, wünschen wir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Wir hoffen, dass bald wieder unbeschwertere Zeiten anbrechen und wünschen allen gute Gesundheit und das jeder die Corona-Krise möglichst gut durchsteht!

Erfreulich ist, dass bei der Spendenaktion mehr als 21000 Euro an Spenden zusammengekommen sind und etwa 7000 Euro der Spenden schon eingesetzt werden konnten. In Passau wurden zwei Boote für Kinder mit Behinderung davon angeschafft, die sich sehr darüber freuen, gemeinsam mit anderen in der inklusiven EISs-Sportgruppe paddeln zu können. In Coburg wurde vom Lions-Club Coburg-Veste ein Sportrollstuhl für den Einsatz beim Rollstuhl-Basketball gespendet, den mehrere Kinder benutzen werden. Wer in den kommenden Tagen ein schönes Klavier-Konzert erleben möchte, kann dies Online auf der Seite des Lions-Club Coburg-Veste erleben:

Klavier-Konzert vom 4. Adventssonntag das heute um 17 Uhr zu sehen ist und noch bis zum 27. Dezember unter diesem Link angeschaut werden kann.

Ein Junge mit Handicap erhielt ein Handbike. Die Verteilung der Spenden an weitere Kinder ist derzeit in Planung.

Herzlichen Dank allen Spendern


Ganz herzlich möchten wir uns bei allen bedanken, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise an der Spendenaktion für Kinder mit Handicap beteiligt haben!

Viele Gemeinden und Vereine haben Spendenschecks ausgestellt, private Spender, Schüler, Vereine, Sport- und Wandergruppen haben sich 50 Tage lang sportlich betätigt und beim Joggen, Walken oder Radfahren Kilometer gesammelt und dabei Spendenbeträge erzielt, andere haben beispielsweise an Berghütten, Campingplätzen, Schwimmbädern oder Touristeninformationen Spendendosen aufgestellt. Da auch in der letzten Woche immer noch fast täglich Spendenbeträge auf das Spendenkonto des BVS Bayern überwiesen wurden, werden wir mit der Bekanntgabe der gesamten Spendensumme hier auf dieser Webseite noch ein bis zwei Wochen warten. Unter der Rubrik “Sponsoren” haben wir viele Spender und Unterstützer aufgeführt. Hinzu kommen noch unzählige private Spender. Wir danken allen Städten und Gemeinden für die wunderbare Unterstützung dieser einmaligen Aktion, aber auch den vielen privaten Spendern und allen Schülern, die durch ihr Engagement mit dazu beitragen, Kindern mit einer Behinderung zu helfen, Sport zu treiben. Im folgenden möchten wir die Spender mit den höchsten erzielten Spendenbeträgen hier aufführen:

  • Günter Kraus aus der Mountainbike-Hochburg Frammersbach legte in 50 Tagen 4475km mit Rennrad und Mountainbike zurück und sammelte dabei einen Spendenbetrag von 3600€. Weitere Frammersbacher haben in dieser Zeit ebenfalls auf verschiedene Art und Weise Kilometer gesammelt, so dass in Frammersbach insgesamt 10000km zurückgelegt wurden und dadurch ein gesamter Spendenbetrag von 5500€ gespendet wurde. Wir danken Bürgermeister Christian Holzemer für sein Engagement und allen Sponsoren.
  • Uwe Neumann hatte in Furth im Wald beim Tag “Furth im Wald bewegt sich” bereits Spenden in Höhe von 1000 € zusammengetragen, als wir diesen Etappenort erreichten. Zusätzlich haben sich beim Skiclub Furth im Wald 50 Tage lang Erwachsene und mehr als 30 Kinder sportlich bewegt und beim Radfahren oder Walken insgesamt 8800km zurückgelegt und dabei Spenden gesammelt, die von unterschiedlichen Sponsoren ermöglicht wurden. Herzlichen Dank für dieses tolle Engagement der “Drachenstadt”!
  • Der Lions Club Coburg Veste mit Präsidentin Dr. Dorotheé Sinha spendete einen Sportrollstuhl im Wert von 4000€ an die EISs-Sportgruppe Coburg für Rollstuhlbasketball. Wir freuen uns, dass hier direkt Kindern vor Ort geholfen werden konnte und bedanken uns herzlich!
  • Passau, Uwe Klessinger sammelte bei verschiedenen Institutionen Spenden in Höhe von 2800€ für zwei Boote für die EISs-Sportgruppe Passau für Kinder mit Handicap. Wir danken Uwe Klessinger für sein außerordentliches Engagement und freuen uns, dass die Kinder in Passau beim gemeinsamen Paddeln so viel Spaß haben können!
  • Bayerisch Eisenstein sammelte durch Weißwurstessen und durch Spenden im Kramerladen mehr als 800€. Wir danken dem Bürgermeister Michael Herzog, der “Kramerin” Monika Holzer mit ihrem Mann Armin und allen Sponsoren von ganzem Herzen!
  • Neu-Ulm, Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger spendete 500€, herzlichen Dank für die großzügige Spende
  • Ulm, Oberbürgermeister Gunter Czisch spendete ein Handbike für einen Schüler mit Behinderung aus der Umgegend von Ulm. Wir danken für die grenzübergreifende Hilfe und freuen uns, dass in Neu-Ulm/Ulm der Sport Menschen mit Behinderung beider Bundesländer verbindet!

Umrundung geglückt – Spendenaktion erfolgreich

Zum Finale ging es am Montag nach München ins Studio der Abendschau zum Bayerischen Rundfunk und in die Sendung Sportarena bei München TV:

Bayerischer Rundfunk: 50 Tage um Bayern – Abenteuerpaar umrundet Freistaat entlang der Landesgrenze

München TV: Für den guten Zweck mit Muskelkraft rund um Bayern

Günter Kraus aus Frammersbach

Zu Beginn unserer Umrundung hatten wir rund um Bayern zum Sammeln von Kilometern für die Spendenaktion aufgerufen. Eine imposante Leistung erbrachte Günter Kraus aus der Mountainbike-Hochburg Frammersbach. Mit Rennrad und Mountainbike legte er in 50 Tagen 4475 km zurück und sammelte damit einen Spendenbetrag von 3600 €. Dieses bewundernswerte Engagement beeindruckt uns zutiefst und wir bedanken uns von ganzem Herzen. Hier zwei Sendungen dazu:

Sendung in TV Mainfranken: In 50 Tagen um Bayern – Spendenaktion zu Gast in Frammersbach

Sendung Abendschau vom 2.9. im Bayerischen Rundfunk: Strampeln für Spenden – einmal rund um Bayern

 

Erstumrundung Bayerns – wir haben es geschafft

Früh kletterten wir aus dem Zelt, denn auch der letzte Tag war noch einmal anspruchsvoll mit einer über 80km langen Mountainbike-Strecke und direkt im Anschluss der 10km langen Tretboot-Fahrt auf dem Bodensee. Als erstes musste der Gipfel vom Schwarzen Grat mit Mountainbikes erklommen werden. Schon um 9:15 Uhr blickten wir vom Gipfelturm aus ins weite Land bis zur Nagelfluhkette, die wir ganz zu Beginn unserer Grenzumrundung erwandert hatten. Obwohl es bis nach Nonnenhorn am Bodenseeufer tendenziell bergab ging, mussten wir entlang der Grenze im Allgäu noch viele Anstiege überwinden, so dass schließlich 800 Höhenmeter zusammenkamen, als wir voller Freude das schwäbische Meer erreichten. Wunderbar blau lag der See in gleißender Sonne vor uns. Hier wartete schon unser Helfer-Team: Meine Tochter Magdalena hatte morgens das Tretboot zusammen mit ihrem Freund Giorgi von Lindau aus bis nach Nonnenhorn gestrampelt und meine Tochter Elisabeth wartete schon darauf, unsere Mountainbikes und die Tretboot-Kapitäne nach Lindau zu bringen, während wir direkt mit dem Tretboot in See stachen. Die ersten 5km traten wir ordentlich in die Pedale und schaukelten auf den Wellen der Motorboote und Passagierschiffe. Da wir recht gut voran kamen, hatten wir sogar noch Zeit für ein erfrischendes Bad im Bodensee. Pünktlich erreichten wir nach 50 erlebnisreichen Tagen unser Ziel Lindau, wo uns die Oberbürgermeisterin von Lindau, Frau Dr. Alfons, und die Vizepräsidentin des BVS Bayern, Frau Engelhardt schon direkt am Bootssteg herzlich empfingen. Ganz besonders freuten wir uns, dass die Handbikerin und fünffache deutsche Meisterin Kerstin Abele, die uns bis Ulm gemeinsam mit Handbikern begleitet hatte, extra angereist war, um uns im Ziel zu begrüßen. Wir feierten unsere Ankunft mit Sekt aus Dischingen und stärkten uns echt schwäbisch mit Käsespätzle von Herbert Dressel, der mit seinem mobilen Catering-Stand der besonderen Art gekommen war und für Verpflegung sorgte. Über unseren letzten Etappenort Kreuzthal, wo wir das Tandem und die Rennräder abgestellt hatten, fuhren wir dann beladen mit Mountainbikes, Rennrädern, Tandem, Inlineskates, Nordic-Cross-Skates und der ganzen Ausrüstung nach 7 Wochen wieder nach Hause. – Was für eine Freude: wir haben es als erste geschafft, Bayern entlang seiner Landesgrenze komplett zu umrunden. Und wir haben eine Menge Spenden gesammelt, um Kindern mit Behinderung durch Prothesen, Sportrollstühle oder andere Hilfsmittel zu ermöglichen, sich mit Gleichaltrigen sportlich zu bewegen. Da vielerorts Spendensammlungen während der 50 Tage unserer Umrundung durchgeführt wurden, werden diese Spenden erst in der/den  kommenden Wochen auf dem Spendenkonto des BVS Bayern eingehen, so dass wir noch nichts über den endgültigen Betrag sagen können. Und noch ein wichtiger Hinweis: ES KANN NOCH GESPENDET WERDEN! Das Spendenkonto bleibt bestehen.

Vielen herzlichen Dank an alle Unterstützer, Sponsoren und Spendensammler, ohne die die Umrundung der Landesgrenze und die Spendenaktion nicht möglich gewesen wäre!

Und hier der Bayern-Song zur Umrundung:

Harter Endspurt dem Ziel entgegen

Am Ruderclub starteten wir an der Donau mit Nordic-Cross-Skates, wobei wir auf den ersten Kilometern zunächst mit unseren müden Muskeln und der ungewohnten Belastung zu kämpfen hatten. 23km galt es zurückzulegen und mit der Zeit fanden wir einen guten Rhythmus. In Illertissen Au wartete dann das Tandem auf uns, das von Familie Braess zur Verfügung gestellt und extra von Sindelfingen hierher transportiert wurde, wofür wir uns sehr herzlich bedanken. Schon ging es bei herrlichstem Wetter weiter an der Iller entlang und die 77km bis ins Unterallgäu warteten noch mit einigen Steigungen. Auch dieser Tag war wiederum anstrengend und kräftezehrend. In Kreuzthal freuten wir uns über die herzliche Begrüßung vom Bürgermeister Toni Barth. Für die Gastfreundschaft bedanken wir uns sehr.

Frühstück in Demmingen und Ulmer Rendezvous mit Rollstuhlsportlern

In Nördlingen bietet ein Spaziergang auf der Stadtmauer, die kreisförmig die Altstadt umschließt, wunderschöne Ausblicke. Die Grenzgegend bei Weikersheim, das Taubertal mit Rothenburg und bis zum Nördlinger Ries ist besonders für Fahrradtouristen lohnenswert. Hier gibt es viele schöne Radwege und kleine, wenig befahrene Sträßchen ohne zu große Höhenunterschiede und viele Sehenswürdigkeiten, Schlösser und historische Orte.

Nach der Nacht im Zelt im Rieser Sportpark schwangen wir uns morgens schon früh auf unsere Rennräder, denn 115km und einige Highlights warteten auf uns. Als erstes machten wir Halt im Baden-Württembergischen Demmingen, wo uns der Ortsvorsteher Stefan Kragler und der Bürgermeister von Dischingen Alfons Jakl begrüßten und zum Frühstück einluden. Wir freuten uns über das Wiedersehen nach unserer ersten Begegnung am östlichsten Punkt Baden-Württembergs 2016. Lange konnten wir nicht verweilen, denn wir mussten weiter nach Leipheim, wo uns eine Gruppe von Handbikern erwartete, die uns von Ulm aus 24km entgegen gefahren waren. Mit dabei war die fünffache deutsche Meisterin im Rennrollstuhl Kerstin Abele, die das Training der Handbiker leitet und die gemeinsame Fahrt der Handbiker nach Ulm organisiert hat. Wir freuten uns sehr über die farbenfrohe Begleitung und uns beeindruckte, welche Geschwindigkeit die Handbiker mit purer Armkraft erreichten. Auf dem Ulmer Münsterplatz wurden wir vom Ulmer Oberbürgermeister Herrn Czisch und der Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Frau Albsteiger, sowie weiteren Rollstuhlfahrern, Presse und Fernsehen empfangen. Das gemeinsame Sporttreiben von Rollstuhlsportlern aus Bayern und Baden-Württemberg zeigt, dass beim Sport Grenzen überwunden werden können und wir freuen uns über das gemeinsame Treffen von Oberbürgermeisterin und Oberbürgermeister beider Grenzstädte. Ganz besonders freut uns, dass die Stadt Ulm dem Schüler Robin Schwenkedel ein Handbike ermöglicht hat und Oberbürgermeisterin Frau Albsteiger danken wir ganz herzlich für die sehr großzügige Spende! Nach diesem bewegenden Empfang auf dem Münsterplatz setzten wir uns selber in Rollstühle, um gemeinsam mit Handbikern und Rollstuhlfahrern zum Ruderclub in Neu-Ulm zu rollen. Seit 2016 haben wir nicht mehr im Rollstuhl gesessen und wir können jedem empfehlen, diese Erfahrung zu machen, denn dadurch erhält man einen wertvollen Einblick, wie Menschen mit Behinderung die Umgebung erleben. Übrigens kommt Kerstin Abele auch gerne in Schulen, um das Thema mit Schülern aller Altersstufen zu behandeln und Werner bietet das Projekt Rollstuhlbasketball in Schulen an (“Handicap macht Schule”). Gemeinsam genossen wir den Abend auf dem Gelände des Ruderclubs am Donauufer im Restaurant Ufer7, bevor wir uns müde und voller wunderbarer Erlebnisse in unser Zelt verkrochen. Herzlichen Dank an den Vorsitzenden Herrn Raimund Hörmann für die Möglichkeit, auf dem Gelände des Ruderclubs zu zelten und an die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Frau Carolin Dake.

Optimal versorgt mit Schneebällen bei Rennradtour nach Nördlingen

Nach einer königlichen Nacht und einem ebenso herrschaftlichen Frühstück in Rothenburg ob der Tauber, wurden wir gleich am Morgen im Namen der Stadt vom Tourismuschef Oliver Raapke, von Frau Anke Schrenk und Nina Hohe offiziell begrüßt und danken sehr für die herzliche Gastfreundschaft. Gut erholt schwangen wir uns kurz darauf auf die harten Rennradsättel. Auf kleinen Sträßchen genossen wir die Fahrt bei sonnigem Wetter, bis schließlich einige Baustellen und Umleitungen uns auf stark befahrene, enge Straßen lotsten, auf denen es in dieser Gegend noch nicht einmal Radwege gab. Dicht von großen Lastwagen überholt zu werden, gehört zu den weniger schönen Erlebnissen beim Rennradeln. Doch bald hatten wir diese Durststrecken überwunden und auf halber Strecke nach Nördlingen wartete Elisabeth schon mit einem reichhaltigen Picknick am Waldrand, dass sie sehr nett hergerichtet hatte. Zum Nachtisch überraschte sie uns mit echten Rothenburger Schneebällen, einer süßen Spezialität, die man dort in jeder Konditorei erstehen kann. Gestärkt mit den Schneebällen kamen wir schnell wieder ins Rollen und am Nachmittag erblickten wir das Nördlinger Ries, den riesigen Krater, und kurz darauf erreichten wir das schmucke Städtchen Nördlingen, wo uns Rudi Scherer am dortigen Sportpark eine Möglichkeit zum Erfrischen und Zelt-Aufschlagen organisiert hatte. Am Abend wurden wir im Rathaus vom Oberbürgermeister David Wittner und Frau Traber begrüßt und nach einer deftigen Stärkung im „Bayerisch Pub“ genossen wir einen abendlichen Spaziergang auf der Stadtmauer mit wunderschönem Blick über die vielen hübschen Häuser der sehenswerten Altstadt, bevor wir uns müde am Sportpark in unser Zelt verkrochen.

Von Highlight zu Highlight: über Weikersheim ins historische Rothenburg ob der Tauber

Gut versorgt von Elisabeth mit dem Begleitfahrzeug starteten wir nach dem Frühstück mit unseren Rennrädern bei herrlichem Wetter am Sportgelände in Kirchheim. Auf kleinen rennradfreundlichen Sträßchen machte das Radeln richtig Spaß und am späten Vormittag erreichten wir mit einer gebrochenen Speiche an Markus Hinterrad das baden-württembergische Weikersheim. Wir freuten uns sehr auf ein Wiedersehen, da wir hier 2016 bei unserer Baden-Württemberg-Umrundung schon Station gemacht hatten. Ganz herzlich wurden wir von Walter Frick mit seiner Frau und von der Dekanin Renate Meixner begrüßt, die in Weikersheim zur Renovierung der Stadtkirche den Stadtkirchenlauf organisiert haben, der aufgrund der Coronakrise dieses Jahr als Dauerveranstaltung bis Ende Dezember als Spendensammlung stattfindet. Unsere heutige Tagesetappe legten wir gerne für die Stadtkirche in Weikersheim zurück, für die wir von Walter Frick gesponsort wurden. Für die Erhaltung der Stadtkirche Weikersheim werden derzeit Spenden gesammelt. An dieser Spendensammlung kann sich jeder beteiligen und beim diesjährigen Stadtkirchenlauf Corona-konform und sportlich Spenden zusammentragen:

Info-Broschüre Stadt-Kirchen-Lauf Weikersheim 2020

Dank seiner Organisation konnte das Hinterrad von Markus in der Radwerkstatt von Hartmut Halbritter schnell repariert werden, während wir zum Essen eingeladen wurden. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Einladung und die professionelle Reparatur, dank der wir sicher unser Tagesziel Rothenburg ob der Tauber erreichten. Der Stadt Rothenburg danken wir sehr für die historische und wunderschöne Unterkunft im Hotel Hirsch. Wir verbrachten einen sehr netten Abend im malerischen Städtchen, das wir neugierig erkundeten. Und nun begeben wir uns zur Ruhe in dem Zimmer, das schon 1880 Kronprinz Friedrich Wilhelm bewohnt hatte.